Geschichte

Am 9. August 1912 – dem Tag, an dem Kaiser Wilhelm II. in Bochum war,
um dort bei einem Zechenunglück verletzte Bergleute zu besuchen,
eröffnete der Fleischermeister Fritz Haarmann seine Fleischerei
auf der Hattinger Str. 58 in Bochum. Seine Söhne Heinrich und Fritz Haarmann
erlernten ebenfalls das Fleischerhandwerk. Beide Söhne legten die Meisterprüfung ab
und bereits 1937 übernahm Heinrich Haarmann den elterlichen Betrieb,
um ihn durch die schwere Zeit des 2. Weltkriegs zu steuern.
Am 04. November 1944 wurde die Fleischerei beim großen Luftangriff auf Bochum
von Bomben getroffen und vollständig zerstört.

Erst nach dem Krieg konnte der Betrieb wieder aufgenommen werden.
Zunächst provisorisch in einer Garage an der Hattinger Str. 98,
wurde die Fleischerei an alter Stelle
mit viel persönlichem Einsatz von
Heinrich Haarmann und seiner Frau Else wieder aufgebaut.
Der einzige Sohn der beiden, Herbert, schlug ebenfalls den Berufsweg des Fleischers ein
und übernahm gemeinsam mit seiner Frau Elisabeth den elterlichen Betrieb im Jahr 1978.

Herbert und Elisabeth Haarmann mussten ebenfalls einen Neuanfang wagen,
wurde doch das Betriebsgrundstück an der Hattinger Str. 58
von der Stadt Bochum für einen Straßenausbau beansprucht.
Nach langen Verhandlungen wurde ihnen das Grundstück an der Hattinger Str. 46 angeboten.
Auf diesem Grundstück wurde dann 1983 das neue Fleischer-Fachgeschäft eröffnet.

Seit 1982 ist Tochter Gisela im Geschäft,
die dort den Beruf der Fleischerei-Fachverkäuferin erlernt hat.
Nach dem Abitur 1985 trat auch Sohn Jörg seine Ausbildung zum Fleischergesellen an.
Der Lehre und der anschließenden Tätigkeit im elterlichen Betrieb
folgte 1994 der Abschluss als Betriebswirt (VWA)
und die Meisterprüfung im Fleischerhandwerk als Bestmeister seines Jahrgangs.

Gisela und Jörg Haarmann übernehmen im Jahr 2004
das Fleischer-Fachgeschäft und führen den Betrieb nunmehr in der 4. Generation fort.

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